Dekanat Kitzingen

Schwanbergpilgertag 2026 "... wie weit die Erde ist"

Dekanat Kitzingen 5 Tagen 10 Stunden ago

Rund 200 Teilnehmende bei Schwanberg-Pilgertag – Bayerische Zentralveranstaltung zur Ökumenischen Schöpfungszeit

Schwanberg (POW) Rund 200 Pilgerinnen und Pilger haben sich am Samstag, 26. September, aus verschiedenen Orten im Landkreis Kitzingen und angrenzenden Regionen auf den Weg zum Schwanberg gemacht. Die Veranstaltung unter dem Motto „…wie weit die Erde ist“ fungierte in diesem Jahr als bayerische Zentralveranstaltung zur Ökumenischen Schöpfungszeit. Die Stationen orientierten sich an deren Leitwort, das aus dem alttestamentlichen Buch Hiob stammt. 

Im Mittelpunkt der Wegstationen standen das Staunen über die Schöpfung und die Rolle des Menschen samt einem kritischen Blick auf das Verständnis von Herrschaft über die Schöpfung. Eigene Jugendrouten befassten sich mit Fragen nach der Rolle der weltweiten Vernetzung: Hilft mir die Verbindung – zum Beispiel über soziale Medien – zu staunen oder verstellt sie mir den Blick? Was ist „echt“? Was löst mein Handeln am anderen Ende der Erde aus? Was verankert mich im Hier und Jetzt und gibt mir Halt? Unter den Pilgergruppen waren auch Menschen mit Hör- oder Sehbeeinträchtigung, für die entsprechend übersetzt wurde. Zudem gab es eigene Familienrouten und Fahrrad-Pilgergruppen.Zum Abschlussgottesdienst unter freiem Himmel am Neptunbrunnen im Park auf dem Schwanberg gesellten sich auch überregionale Gäste. Aus München reisten Archimandrit Georgios Siomos, Vorsitzender der bayerischen Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen (AcK) und Priester der griechisch-orthodoxen Allerheiligenkirche in München, und Kirchenrat Dr. Wolfgang Schürger, Umweltbeauftragter der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche, an. Die Diözese Würzburg wurde von Bischofsvikar Domkapitular Albin Krämer und Umweltbeauftragtem Christof Gawronski vertreten. Domkapitular Krämer und Schwester Ursula Buske, Priorin der Communität Casteller Ring, teilten sich die Predigt zur Bibelstelle im Buch Hiob, aus dem das Leitwort stammt. Buske griff das Motto des Heiligen Jahres 2025 „Pilger der Hoffnung“ auf und übertrug es auf die Schwanberg-Pilgerinnen und  Pilger. Manchmal möge es den Menschen angesichts der Weltlage wie Hiob gehen. Die Antwort Gottes auf Hiobs Klage verweise auf die größeren Zusammenhänge. Gleichzeitig könne es auch entlasten, nicht alles zu überblicken.

Domkapitular Krämer zitierte die Würzburger Synode: „Die Welt braucht keine Verdoppelung ihrer Hoffnungslosigkeit durch Religion; sie braucht und sucht […] das Gegengewicht, die Sprengkraft gelebter Hoffnung.“ Im Staunen über die Schöpfung könne der Ausgangspunkt für die Übernahme der Verantwortung für Gottes Schöpfung liegen.

Beide waren sich einig, dass Hoffnung der Grund für Engagement sei, aber Engagement auch Hoffnung hervorrufe oder vergrößere.

Musikalisch wurde der Gottesdienst von der Band „Toenewerk“ gestaltet. Die Kollekte geht an das Projekt Stromspar-Check von Caritas und Diakonie in Aschaffenburg, bei dem einkommensschwache Haushalte in der eigenen Wohnung kostenlos zum Energiesparen beraten werden.

Zum Abschluss zog die Gottesdienstgemeinde zum Aussichtspunkt am Kappelrangen. Dort sprachen Buske, Archimandrit Siomos und die Umweltbeauftragten Schürger und Gawronski den für den Schwanberg-Pilgertag traditionellen Segen über das Land.

Stichwort: Ökumenische Schöpfungszeit

Die Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen in Deutschland hat im Anschluss an den Ökumenischen Kirchentag in München und basierend auf orthodoxer Tradition einen Ökumenischen Tag der Schöpfung eingeführt und feiert diesen seit 2010 jährlich. In den Gemeinden kann der Schöpfungstag auch an einem anderen Tag innerhalb der Zeit der Schöpfung vom 1. September bis 4. Oktober gefeiert werden. So kann man auf in verschiedenen Orten und Regionen gewachsene Traditionen und auf Ferientermine Rücksicht nehmen. In Bayern gibt es jedes Jahr eine Zentralveranstaltung, die abwechselnd in den Gebieten der sieben (Erz-)Bistümer durchgeführt wird.

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Verabschiedungs-Gottesdienst Pfarrer Michael Bausenwein

Dekanat Kitzingen 5 Tagen 10 Stunden ago

Am 20.09.26 wurden Pfarrer Michael Bausenwein und seine Ehefrau aus der Kirchengemeinde Kitzingen-Friedenskirche verabschiedet. Wegbegleiter*innen aus der Gemeinde, dem Stadtteil, von verschiedenen Kirchengemeinden, aus Pfarrkapitel, Ökumene, Verwaltung sowie dem Freundes- und Verwandtenkreis waren gekommen, um die beiden bei diesem Anlass zu begleiten. Nach dem musikalischen Gruß der Kindergartenkinder führte Pfarrer Bausenwein durch den Gottesdienst. Dabei wurde deutlich, was seinen Dienst geprägt hat: Das Gegründetsein im Glauben an Jesus Christus und die Musik als gesungenes Evangelium. Er stellte drei Sätze von Jesus ins Zentrum seiner Predigt, die ihm besonders wichtig geworden sind: Friede sei mit dir, Fürchtet euch nicht, Folge mir nach.

Nach dem Dank für alles, was das Ehepaar Bausenwein in ihrer Dienstzeit getan hat und der Entpflichtung durch Dekanin Baderschneider wurden Herr und Frau Bausenwein für Abschied und Ruhestand gesegnet. In den zahlreichen Grußworten wurde deutlich, wie viele Spuren das Ehepaar Bausenwein hinterlassen hat. Ein herzliches Dankeschön für Ihr großes Engagement, liebes Ehepaar Bausenwein!

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Winter-Familien-Freizeit

Dekanat Kitzingen 3 weeks ago

Die Familienarbeit des Dekanats Kitzingen und die Evangelische Jugend laden herzlich zu einer besonderen Winterfreizeit in Ruhpolding ein. Gemeinsam wollen wir ein paar erlebnisreiche Tage im wunderschönen Chiemgau verbringen und die Winterlandschaft in vollen Zügen genießen.

Die Freizeit findet vom 03.01. bis 08.01.27 statt.

Informationen zu den Kosten erteilt Diakon Sascha Wichert, telefonisch erreichbar unter 0152/34002488 oder per Mail an: sascha.wichert@elkb.de

 

Link zur Anmeldung: https://www.evangelische-termine.de/d-8059934

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Präsidentin der Landessynode zu Besuch

Dekanat Kitzingen 2 Monaten 4 weeks ago

Am 2. Juli kam Tanja Keller (Bildmitte), die im März neu gewählte Präsidentin der Landessynode, aus München zu uns in den Teilwahlkreis gereist (Dekanate Bad Windsheim, Castell, Kitzingen, Markt Einersheim, Rothenburg und Uffenheim), um uns als Synodale, unsere Region und das, was uns hier bewegt, kennenzulernen. Wir starteten am Schwanberg mit Spaziergang und Mittagsgebet und tourten dann mit dem Bus der EJ durch unsere Region. Die St. Maria-Magdalena-Kirche in Buchbrunn, die Mainfähre bei Albertshofen und die Stadtkirche in Kitzingen waren drei ausgewählte Stopps im Dekanat Kitzingen. Danach ging es weiter Richtung Uffenheim, um das zum Dorfgemeinschaftshaus erweiterte ehemalige Pfarrhaus in Herrnberchtheim zu besichtigen und in Gollhofen beispielhaft offene Fragen rund um die Gebäudekonzeption zu reflektieren. Auch die evangelische Christian-von-Bomhard-Schule war Teil unserer Tour.

Wir haben viele Kilometer zusammen zurückgelegt, aber nur einen ganz kleinen Teil unserer Region gesehen. Tanja Keller hat also einen guten Eindruck bekommen, wie „die Fläche“ (so nennt die Kirchenleitung alles außerhalb von München) bei uns aussieht und wie kleinteilig sie sich auf-gliedert. Sie nahm sich den ganzen Tag Zeit für die Begegnung mit uns, sodass wir ausführlich über die anstehenden Veränderungsprozesse diskutieren und auch unsere Sorgen und Kritikpunkte zum Ausdruck bringen konnten. Sie hörte sehr aufmerksam zu, fragte nach und versprach, unsere Anliegen mit nach München zu nehmen. Es war ein guter Tag mit vielen Eindrücken und neuen Gedankenanstößen für uns alle - eine gute Basis für die Herbstsynode, die mit der großen Zahl an Entscheidungen keine einfache sein wird. 

Melanie Caesar, Pfarrerin in Gnodstadt

 

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Ökumenischer Schwanberg-Pilgertag 2026

Dekanat Kitzingen 2 Monaten 4 weeks ago

Den Blick übers weite Land schweifen lassen und den Weg unter die Füße nehmen – darum geht es beim Schwanberg-Pilgertag am 26. September 2026. 

In verschiedenen Orten brechen wir zu unterschiedlichen Zeiten auf und treffen uns um 16 Uhr auf dem Schwanberg, um gemeinsam Gottesdienst zu feiern. Die genauen Infos zu den Routen finden Sie über den Link oder auf der Homepage des Dekanats. Startpunkte sind u.a. Kleinlangheim, Iphofen, Großlangheim, Hohenfeld, Kitzingen, Obernbreit (Fahrradroute) und Schwanberg (Familienroute).

 „Weißt du eigentlich, wie weit die Erde ist?“, ist das Motto in diesem Jahr. Wir lassen uns bewusst auf die Schöpfung ein. Wir staunen, fragen, tauschen uns aus und denken über unsere Verantwortung zur Bewahrung der Schöpfung nach. 
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Auf den Spuren der Power-Frauen von Kitzingen

Dekanat Kitzingen 2 Monaten 4 weeks ago

Olga Pöhlmann, Frida von Soden, die Benediktinerinnen, Ursulinen und viele mehr haben die Geschichte geprägt. Wir laufen durch die Jahrhunderte und hören interessante Geschichten der Power-Frauen aus vergangener Zeit. 

Wir starten am Samstag, den 12.09.26, um 15.30 Uhr am Falterturm. Frau Cornelia Holzheid wird uns als erfahrene Stadtführerin auf unserer Zeitreise durch Kitzingen begleiten. Im Anschluss wollen wir uns bei einem Stadtschoppen über unsere Eindrücke austauschen. Wer nicht gut zu Fuß ist, kann gerne erst um ca. 17 Uhr an der Alten Mainbrücke dazu kommen. Bitte melden Sie sich über den QR-Code an oder per Anruf im Dekanatsbüro.

Wir freuen uns auf unser Treffen! 

Heike Schneller-Schneider und Julia Penka, Dekanatsfrauenbeauftragte, mit Team

 

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Neuer Kurs für Kommunikation und Seelsorge

Dekanat Kitzingen 2 Monaten 4 weeks ago

Einfach zuhören und reden – unter diesem Motto bietet das Dekanat im Herbst einen neuen Kurs zu Grundlagen der Seelsorge an. Eingeladen sind alle, die sich

 selbst und andere besser verstehen möchten. Eine Tätigkeit in der Seelsorge ist nicht Voraussetzung und wird nicht erwartet. 

Wir freuen uns über Menschen, die in ihren Gesprächen besser kommunizieren möchten. Der Kurs findet jeweils freitags von 17.30-21.30 Uhr im Marktstefter

 Gemeindehaus statt. Termine sind 25. September, 23. und 30. Oktober. 2026

Die Leitung haben die Pfarrerinnen Beate Krämer und Birgit Ilse Bauer. Die Teilnahme ist kostenfrei.

Kontaktdaten für die Anmeldung: Tel. 09332/8220 und Mail: pfarramt.obernbreit@elkb.de

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Neue Mitarbeitendenvertretung (MAV) im Dekanat Kitzingen

Dekanat Kitzingen 3 Monaten ago

Die an die 400 Mitarbeitenden der Kirchengemeinden und Einrichtungen des evang.-luth. Dekanats Kitzingen haben eine neue Mitarbeitendenvertretung (MAV) gewählt, deren Mitglieder Mitte Juni im Rahmen eines Gottesdienstes durch Dekanin Kerstin Baderschneider für ihre Aufgabe gesegnet wurden.

Die MAV engagiert sich für die beruflichen, wirtschaftlichen und sozialen Belange der Mitarbeitenden, steht bei rechtlichen Fragen beratend zur Seite und wird in Personalangelegenheiten einbezogen.

Der MAV gehören an: Heidi Grötsch (Vorsitz), Katrin Brand (stellvertretender Vorsitz), Dominik Held, Marcel Kwias, Heike Grohmann, Sabine Haaf, Sabine Arayici, Kathrin Schmitt und Ina Oppenländer.

Kerstin Baderschneider

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"Einfach heiraten" - ein besonderer Tag in der Stadtkirche in Kitzingen

Dekanat Kitzingen 3 Monaten ago

Trauungen an einem besonderen Datum sind beliebt. Und in diesem Jahr bot der 26.06.2026 Heiratswilligen ein echtes Schnapszahldatum. Die Evangelische Kirche in Bayern nutzte dieses herausragende Datum für ihr Angebot „Einfach heiraten“, bei dem auch das Dekanat Kitzingen erneut mit dabei war. „Einfach heiraten“ ist einfach erklärt:  Paare, egal ob frisch verliebt oder schon lange verbunden, konnten spontan oder mit Anmeldung in die Evangelische Stadtkirche Kitzingen kommen, um sich kirchlich trauen zu lassen oder ihre Liebe segnen zu lassen.

Mehr als zehn Paare ließen sich - an einem Tag, an dem die Stadt Kitzingen einen Hitzerekord für Bayern aufstellte - in die angenehme Kühle der Stadtkirche einladen. Diese hatte das Team rund um Dekanin Kerstin Baderschneider liebevoll vorbereitet und dekoriert. Rote Rosen schmückten den Kirchenraum und gekühlter Sekt und Getränke sowie Snacks standen für die Paare und ihre Gäste bereit. 

Die Traugespräche konnten direkt vor Ort geführt werden. Dekanatskantor Martin Blaufelder und Organist Heinrich Stier erfüllten die musikalischen Wünsche der Paare. 

Nach dem Auszug aus der Kirche wurden die Paare mit Seifenblasen und fröhlichen Glückwunschrufen aus dem Team empfangen.

Mitgebracht hatten die Paare all ihre wunderbaren, ganz einzigartigen Geschichten: Ob frisch verliebte Paare oder Paare mit Silberhochzeit oder Goldhochzeit oder auch Paare, die ihre kirchliche Trauung nach Jahren nachholen wollten. Die Gründe für „Einfach heiraten“ waren vielfältig und die Emotionen spürbar – für die Paare und auch für das Team. 

Wer im nächsten Jahr dabei sein will: „Einfach heiraten“ geht in die nächste Runde: Am 2.7.27 laden wir wieder ein in die Stadtkirche in Kitzingen, um Eure Liebe zu feiern.

 Evi Beck-Pieler, Pfarrerin Kleinlangheim

 

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